Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz beim Allgäu Triathlon

Bettina holt DM Titel im Mitteldistanz-Triathlon !


Am Sonntag den 20. August fanden in Immenstadt die Deutschen Meisterschaften über die Triathlon Mitteldistanz statt.


Am frühen Morgen war bei 10 Grad Außen-temperatur die Auftaktdisziplin, 2 km Schwimmen im 20 Grad warmen Großen Alpsee ein guter Einstieg für den langen Tag. Nach 34:42 min lag Bettina fast gleichauf mit ihrer größten Konkurrentin, Claudia Hille aus Aschaffenburg.

Auf den zwei Runden der 84 km langen Radstrecke mit über 1000 Höhenmetern konnte sie sich zu Beginn der 2. Runde absetzen und knapp 5 Minuten Vorsprung erarbeiten. Beim abschließenden Halbmarathon galt es diesen Vorsprung zu halten, da ihre Verfolgerin als exzellente Läuferin gilt. Auch hier war die Strecke sehr profiliert und mit Steigungen bis zu 20%  gespickt. Bettina konnte auch hier gegenhalten und lief nach 5:14:10 mit über 4 Minuten Vorsprung ins Ziel.

 

 

Cross-Triathlon Europameisterschaften in Rumänien 30.07.2017

Bettina ist Europameisterin im Cross-Triathlon !

 

In Targu Mures/Rumänien gewinnt Bettina die Gesamtwertung der Amateurinnen. Nach 1 km Schwimmen stieg sie als 6. des Frauenfeldes auf das Mountainbike. Bereits auf den ersten Kilometern der 24 km langen Radstrecke durch die Wälder Transilvaniens konnte sie sich bis auf Rang 4 nach vorne arbeiten.

 

Durch einen technischen Defekt zurückgeworfen, schaffte sie es trotzdem sich auf dem MTB auf der bergigen Strecke bis auf Rang 2 nach vorne zu arbeiten. Den 4 minütigen Rückstand auf die bis dahin Führende pulverisierte sie mit der schnellsten Laufzeit des Tages über 6 km Crosslauf und lief mit 2 Minuten Vorsprung ins Ziel.

 

Michael Haas wurde von der Deutschen Triathlon Union für Eliterennen der U23 nominiert.

Nach dem Schwimmen noch auf Rang 2 liegend musste er sich auf der selektiven Radstrecke den MTB-Spezialisten geschlagen geben und fiel bis auf Rang 8 zurück.

Mit der zweitschnellsten Laufzeit konnte er sich wieder um         2 Plätze verbessern und finishte als jüngster Teilnehmer auf Position 6.

Europameisterschaften Kurzdistanz in Kitzbühel am 18.Juni 2017

Michael Haas ist Triathlon Europameister !


Sensationeller Erfolg für den jungen Triathleten aus Pfullingen.

 

Bei den Triathlon- Europameisterschaften über die Olympische Distanz in Kitzbühel (AUT) siegte Michael Haas vom VfL Pfullingen bei seinem ersten Start über die Olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen in der Altersklasse 20-24.

 

Besonders beeindruckend war dabei auch der 3. Gesamtplatz von über 500 Athleten aus über 40 Nationen.

Bereits als Zweitbester meisterte Michael die 1500m Schwimmstrecke im Kitzbüheler Schwarzsee in 17.32 min um dann die 42km lange Radstrecke mit 600 Höhenmetern in Angriff zu nehmen. Auch dort fuhr er ein kontrolliertes Rennen in 1.07.22 h  um wiederum unter den ersten drei vom Rad zu steigen. Nun folgte Michaels Paradedisziplin, das Laufen, in dem er sich einen Vorsprung von 1.30 min auf seinen stärksten Verfolger erarbeitet.

Mit der Gesamtzeit von 2.03.28 h erkämpfte er sich den Sieg vor Tautvydas Kopustas (Litauen) und Brett Halliwell (GBR).

 

Auch Bettina Haas gelang völlig unerwartet der Sprung auf das Podest.

 

In der Altersklasse 50-54 musste sie sich nur der Olympiasiegerin von 2000 in Sydney, Brigitte McMahon (SUI) und Sheila Jansen (GBR) geschlagen geben. Nach Platz 8 beim Schwimmen gelangte sie in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Radfahren, auf schon auf den dritten Platz. Mit einem zügigen Lauf über die 10 km lange Laufstrecke, wiederum mit einigen Höhenmetern gespickt, sicherte sie diese Position bis ins Ziel.


In knapp zwei Monaten starten Michael und Bettina bei den Europameisterschaften im Cross-Triathlon in Rumänien, Michael wurde hierfür von der Deutschen Triathlon Union für das Elite-Rennen nominiert.

 

 

Nikolauslauf - Halbmarathon Tübingen

Michi hat eine eindrucksviolle Prämiere auf der Halbmarathon-Strecke abgeliefert.

Gesamtplatz 10 und mit 7 min Vorsprung auch Sieg bei den Junioren in 1.17.20 Stunden!

Ohne besondere Vorbereitung musste er sich aber ab Kilometer 17 richtig quälen.

 

Gerhard Baasch lief in 1.33.30 Stunden über die Ziellinie

und

Sonja Schmidtke war mit 1.45.06 Stunden bei frostigen Temperaturen auch sehr zufrieden.

 

 

 

 

Triathletin des Jahres 2016 - Steffi

Im Oktober erreichte mich die Nachricht, dass ich zur Triathletin des Jahres 2016 des Landesverbandes Baden-Württemberg gewählt wurde. Für mich war klar, dass ich an dieser Ehrung in Uhingen am 20.11.2016 teilnehmen werde. Hier wurden die erfolgreichsten Triathleten aus Baden Württemberg geehrt – und dazu gehörte auch ich :) Es war eine schöne, kurzweilige Veranstaltung und ich war stolz ein Teil davon gewesen zu sein. Das war sozusagen das I-Tüpfelchen meiner unvergesslichsten Saison, die gleichzeitig auch meine bisher erfolgreichste war.
Das Jahr fing an mit der Alb-Gold-Laufserie, bei der ich Frauen-Gesamtsiegerin über die 10km-Wertung wurde. Es war für mich eine tolle Erfahrung dort vorne mitmischen zu können! Meinen ersten Triathlon der Saison in Steinheim gewann ich mit über 18min Vorsprung. Das war ein super Auftakt und ich habe damit Selbstvertrauen getankt für das weitere, anstehende Training. Danach stand die 70.3-Mitteldistanz im Kraichgau an. Aufgrund des stark besetzten Teilnehmerfelds war die Aufregung groß. Unter den vielen namhaften Profi-Triathletinnen, erkämpfte ich mir den vierten Gesamtplatz. Somit habe ich die Amateurwertung mit einer Zeit von 4:34:12h für mich entschieden. Ein großer Erfolg für mich, da ich als Maschinenbautechnikerin bei Wafios in Vollzeit arbeite.
Danach folgte ein Triathlon über die Olympische Distanz in Schömberg um noch ein bisschen Wettkampfhärte zu tanken. Kurze Zeit später folgte mein Saisonhöhepunkt: der Ironman Zürich. Was für ein Tag! Tolles Wetter und eine klasse Tagesform! Nach täglichem, harten Training vor und nach der Arbeit erreichte ich dieses sensationelle Ergebnis. Es wurde der 1. Platz in meiner AK. Zudem kam ich als allererste Amateur-Triathletin ins Ziel. In der Profiwertung der Damen hätte das den 10. Platz bedeutet. Erst im Ziel wurde mir bewusst, dass ich somit die Hawaii-Quali in der Tasche hatte. Jetzt hieß es weiter trainieren. Manchmal fiel es mir sehr schwer mich zu motivieren, da die Saison bereits lang war und noch viele lange, harte Trainingseinheiten bevorstanden. Doch ich  - bzw. eher Sigi und ich - hatten ein Ziel: finishen beim härtesten Triathlon der Welt, dem Ironman World Championship auf Hawaii.  Der Ironman Hawaii ist für jeden Triathleten das Größte. Jeder möchte dort einmal an der Startlinie stehen und ich durfte das erleben. Das Gefühl war unbeschreiblich schön, man sagt nicht umsonst „Mythos Hawaii“. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 09:59:44h. Das bedeutete den 4. Platz aller Amateurfrauen, die an diesem Tag an den Start gingen sowie den Vize-Weltmeistertitel in meiner AK. Auf meine Leistung bin ich sehr stolz.
Ganz ohne Sport kann ich nicht, daher trainiere ich in den nächsten Wochen nach Lust und Laune und werde sehen, wohin die Reise geht. Zurzeit genieße noch ein bisschen meine Erfolge.
In diesem Sinne: Kette rechts.
Eure Steffi

Steffi AK-Vize beim Ironman Hawaii

Unter den 2315 Finishern aus 112 Nationen, die am vergangenen Samstag beim Ironman Hawaii ins Rennen gingen, war mit Stefanie Kuhnert vom VfL Pfullingen der Triathlonsport unserer Region nach vier Jahren Abstinenz erstmals wieder vertreten. Am Samstag, um 7 Uhr Ortszeit, stand die bei der Firma Wafios als Technikerin in Vollzeit arbeitende Amateurin reinsten Wassers am Start ihres erst zweiten Triathlon-Wettkampfes auf der Langdistanz. Die Qualifikation dafür hatte sich die amtierende Amateur-Weltmeisterin auf der Mitteldistanz (70.3) bei ihrem ersten Langdistanz-Triathlon, Ende Juni beim Ironman Schweiz in Zürich, erkämpft. Da landete sie auf Platz zehn.

Auf Hawaii erwartete die sympathische Ausdauerathletin höchsten Respekt Einflößendes: 3,86 Kilometer Schwimmen mit ordentlich Wellengang im offenen Meer, 180,2 Kilometer Radfahren gegen tückische Ho`o-Munusko-Seitenwinde und erdrückender Luftfeuchtigkeit entlang Lavafeldern und abschließendes 42,195 Kilometer Laufen – bei fast unerträglicher Hitze von bis zu 45 Grad. Der Ausdauer-Klassiker im Urlaubsparadies sollte die Teilnehmer an ihre physischen und psychischen Grenzen treiben. So auch den 35-jährigen gebürtigen Kölner, Jan Frodeno, der als überragender Sieger und damit Weltmeister 2016 auf der Triathlon-Langdistanz, im Ziel auf dem Ali`i Drive mit schmerzverzerrtem Gesicht und dennoch überglücklich sagte: ,,Ich habe so gelitten, es war die Hölle“. Vor ihrem Start beim härtesten Langdistanz-Rennen der Welt, in Kona, hatte die Pfullinger Altersklassen-Triathletin verkündet: ,,Mein oberstes Ziel ist es, ins Ziel zu kommen“. Für die Echaztälerin begann der Wettkampftag mit dem Klingeln des Weckers um 3 Uhr, um 4:45 Uhr war Bodymarking angesagt, dann letzte Vorbereitungen und hin zu dem um 7 Uhr erfolgten Schwimmstart.

Mit den Worten ,,natürlich möchte bei der Weltmeisterschaft jeder ganz vorne stehen, da muss man dann schon ein bisschen die Ellbogen ausfahren“, gibt das Energiebündel im Nachhinein Einblick in ihre Gedanken, Sekunden vor dem Start. Als bekannt sehr gute Schwimmerin kam sie ,,sehr gut weg, ich geriet in keine Schlägerei, fand gleich Anschluss und konnte das Tempo gut mithalten“. Mit der Folge, dass sie schon nach 55:39 Minuten als hervorragende 19. der weiblichen Gesamtwertung und Zweite ihrer Altersklasse F 25-29 aus der 25 Grad warmen Südsee stürmte. Dank ihres bekannt sehr forschen Wechsels startete sie als Erste ihrer Altersklasse auf die Radstrecke. ,,Das Radfahren war von Windböen geprägt. Ich habe schnell in einen gleichmäßigen Tritt gefunden und konnte mein Tempo auch fast bis zum Ende durchfahren. Auf den letzten 20 Kilometern bließ der Wind dann so stark, dass ich mir das Laufen herbeigesehnt habe“. Den mit auf den Weg gegebenen Ratschlag ihrer Trainerin und Trainingsprtnerin, der Pfullingerin Sigrid Preusch, befolgte sie konsequent: ,,Ich habe meinen Körper, auch an jeder Verpflegungsstelle, gekühlt, denn die Hitze hier auf Big Island war einfach unbarmherzig“. Die 180,2 Kilometer in 5:29:31 Stunden bewältigt, gelang es ,,Steffi“ sich beim abschließenden Marathonlauf nochmal voll auf sich zu konzentrieren und ihr Tempo bis hin zum heiß ersehnten Ziel durchlaufen. Da wurde für sie die total beeindruckende Laufzeit von 3:29:41 Stunden registriert und damit die überragende Gesamtzeit von 9:59:44 Stunden. Die bei zehn Stunden liegende magische Marke für Amateur-Athleten, hatte die amtierende Reutlinger Sportlerin des Jahres mit ungeheurer Willenskraft geknackt und somit ihren persönlichen Traum erfüllt. Damit glänzte sie auf Rang 30 bei den Frauen und war damit Viertbeste unter den 51 angetretenen deutschen Athletinnen. ,,Der Zieleinlauf war gigantisch und ich war überglücklich, so gut gefinisht zu haben. Jetzt heißt es Beine hochlegen und die Siegerehrung in vollen Zügen genießen“, berichtete uns Stefanie Kuhnert, noch bevor sie als sensationelle Vize-Weltmeisterin ihrer Altersklasse geehrt und gefeiert wurde.Ihr ,,ganz großer Dank“ ging an Sigrid Preusch sowie an ihre in Hawaii anwesende  Familie und ihren Freund. ,,Ich bin sehr stolz und genieße noch die restliche Zeit auf dieser tollen Insel“. Verdient hat sie es nach ihrem grandiosen Hawaii-Debüt – und wie!

 

Bericht von Dietmar Czapalla

 

XTERRA Crosstriathlon in Zittau/Sachen

Am 20. August sind Bettina und Michael wieder in Zittau/Lausitz beim XTERRA Cross-Triathlon gestartet.

 

Für Michael war es nach einem kapitalen Durchschlag auf der spektakulären MTB Strecke allerdings bald vorbei - DNF- zum allerersten Mal.

 

Bettina hat sich dieses Jahr für die kürzere Strecke mit 750m Schwimmen, 26km MTB und 6km Crosslauf entschieden. Nach Rang 9 beim schwimmen konnte sie sich auf der Radstrecke schon auf den 4. Platz vorarbeiten und mit der zweitschnellsten Laufzeit gelang dann noch der Sprung auf den 3. Gesamtrang und der unangefochtene Sieg in ihrer Altersklasse.

 

 

Stefanie Kuhnert holt sich das Ticket für den Ironman Hawaii 2016

Stefanie Kuhnert, amtierende Ironmanweltmeisterin auf der Mitteldistanz, stand gestern erstmals in Zürich beim Ironman Schweiz über die Langdistanz am Start.

Als gewohnt schnelle Schwimmerin legte sie die Distanz über 3,8 KM Schwimmen als insgesamt Viertschnellste in 55.24 Min zurück.

Auf dem Rad über die 180 KM durch das Hinterland von Zürich war Steffi ebenfalls in der 1. von 2 Radrunden über je 90 Km sehr schnell unterwegs, musste aber auf der 2. Runde etwas Tempo rausnehmen um nicht zu sehr geschwächt den Marathon in Angriff zu nehmen. Spektakulär war die Atmosphäre am "Hard-Break-Hill" in Kilchberg. Dort standen die Zuschauer dichtgedrängt und ließen für die Triathleten nur eine schmale Gasse zum Hochfahren. Es herrschte dort absolutes Tour de France Feeling. Die 180 KM Radfahren absolvierte Steffi in 5.22.27 Std.

Beim Marathon waren 4 Runden am Zürichsee entlang und durch die Züricher Altstadt zu laufen. Beim Start zum Marathon zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, nämlich mit sehr viel Sonnenschein. In dieser Disziplin und bei hohen Temperaturen musste Steffi nochmals alles geben, es war im übrigen ihr erster Marathon, um die 42,2 KM in 3.28.40 Std. zu finishen. Beim Zieleinlauf nach 9.50.43 Std. war Stefanie Kuhnert hervorragende Gesamtzehnte. Sie gewann nicht nur ihre Altersklasse 25 – 29 Jahre, sondern war auch schnellste Amateurin. Damit hat sich Stefanie das so begehrte Startticket für den legendären Ironman auf Hawaii am 08. Oktober 2016 in Kona erkämpft.

Gewonnen wurde der Ironman Schweiz von der alles überragenden Hawaiisiegerin 2015, Daniela Ryf aus der Schweiz, vor der 2. Schweizerin Emma Bilham und der Österreicherin Herlbauer. Ryf hat damit innerhalb 7 Tagen, die Rennen in Roth und Zürich über die Langdistanz gewonnen.

 

Ermstal-Marathon 10. Juli 2016

Was machen die Trainer wenn Sie nicht mit dem Triathlon-Nachwuchs unterwegs sind?
Sie können es nicht lassen und starten als Team beim 10 km Lauf im Rahmen des Ermstal-Marathons. Über 1000 Teilnehmer und mit dabei für das Aktive Running Team waren Matthias, Christoph und Christina Klumpp, Lisa Franzmann und Bettina Haas. Dass bei hochsommerlicher Hitze auch die „Alten“ noch ganz zackig unterwegs waren zeigen das Bild mit den ziemlich geschafften Läufern und die Platzierungen.


Gesamtzweite bei den Frauen und Platz 1 (AK 50) für Bettina, Lisa 1. (AK 40), Christina 3. (AK 45), Matze 4. (AK45) und Christoph 6. (AK 50).
Beim nächsten Mal würden wir aber gerne auch schwimmen und radfahren!

Michael Haas beim Junioren-Europacup in Kitzbühel/Österreich

Am 18. und 19. Juli 2016

fand der Junior European Cup in Kitzbühel statt. Der Wettkampf erstreckte sich über das komplette Wochenende, da die ETU ein zuschauerfreundlicheres Format testen wollte.

 

Dieses Format sieht folgendermaßen aus:

Samstags gibt es den sogenannten Time Trial, also 500 m Schwimmen, 13 km Radfahren und 3 km Laufen. Es wird im 15 Sekunden Zeitabstand gestartet. Das bedeutet, dass ein Windschattenverbot auf dem Rad besteht. Dies hatte bei diesem Rennen zur Folge, dass der Time Trial Wettkampf sehr Radlastig wurde, da man dort am meisten Zeit verlieren bzw. gutmachen kann.

Die besten 30 kommen ins Finale.

 

Das Finale ist dann ein reiner Sprintwettkampf. Nach 250 m Schwimmen, 9 km Rad und 2 km Laufen ist das Rennen schon vorbei. In so einem kurzen Rennen geht es logischerweise sehr hektisch zu- vor allem in der Radgruppe wird um jeden Zentimeter Platz gekämpft.
Den Time Trial überstand ich gut. Ich fand schon beim Schwimmen im 20 Grad warmen Schwarzsee mein Tempo, überholte ein paar Jungs auf dem bergigen und recht kurvigen Radkurs und hielt den Briten Will Crudginton beim Lauf in Sichtweite. Ich wusste dass er schnell war, er hatte mich beim Radfahren überholt. Als solider 18. qualifizierte ich mich fürs Finale. Die nächste gute Nachricht war, dass sich alle Deutschen Startet fürs Finale qualifiziert hatten.
Am Finaltag war das Wetter – wie das ganze Wochenende – kacke. Es regnete eigentlich ununterbrochen. Der See war auf 19,2 Grad abgekühlt, was bedeutete, dass Neoprenanzüge erlaubt waren. Allerdings hab ich es nicht eingesehen, für 250 m Schwimmen einen Neo anzuziehen. So wie ich dachten noch ungefähr 5 andere wirkliche Männer unter den letzten 30, dass sich ein Neo hier nicht lohnt ;-). Ich kam dann als glorreicher Letzter in die Wechselzone, mit dem schnelleren Wechsel aufs Rad fand ich gleich den Anschluss zur vorerst zweiten Radgruppe. Ich wusste aber, dass nur vorne die Entscheidung fällt, also attackierte ich gleich am ersten Berg, sobald ich in den Radschuhen war. Ich erwischte so den Anschluss an die erste Gruppe, was aber nicht viel half, denn die Strecke war eben sehr kurvig, was die Gruppe immer weiter auseinander zog. Ich fuhr also die Wendepunkte mit vollem Risiko, um mich an die Spitze quasi heranzubremsen und die engste Linie die möglich war zu fahren. Mit der vierten Radzeit stieg ich dann in der ersten Gruppe von ungefähr 20 Leuten vom Rad, hatte durch meine kalten Finger aber Probleme beim zweiten Wechsel und zuviele Körner hab ich beim Rad auch verschossen :-D. Die Folge war der 20.Platz im Ziel und die 23. Laufzeit, trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis nach einem langen Wochenende.

Eine Erkenntnis bleibt aber: Ich bin und ich war noch nie ein Sprinter.

VFL-ler im Fernsehen!

Sie sehen hier einen Beitrag über den "Mey-Generalbau City Triathlon" von RTF.1, dem Fernsehen für die Region Neckar-Alb.