Stefanie Kuhnert gewinnt den Mey Generalbau Triathlon in Tübingen am 05.08.2018

Bei sehr heißen Temperaturen standen gestern 337 TriathlenInnen hinter der Startlinie im 26 Grad warmen Neckar. Durch die Trockenheit in diesem Sommer war lange nicht sicher, ob wegen des geringen Pegelstandes überhaupt ein Schwimmen im Neckar durchgeführt werden konnte. Letztlich war der Mindestpegelstand von 1 Meter noch vorhanden und es konnte ein Triathlon durchgeführt werden. Steffi Kuhnert zeigte der Konkurrenz vom Start weg, dass der Sieg an diesem Tage nur über sie gehen würde. Zusammen mit einer weiteren Athletin aus dem Schwimmbereich verließ sie nach 17.48 Min bereits den Neckar und machte sich auf die 40 Km lange Radstrecke. Dort baute sie ihre Führung weiter aus und bereits nach 1.09.56 Std wechselte sie vom Radfahren zum Laufen. Die 2,5 Km lange Laufstrecke mit einigen Steigungen führte durch die aufgeheizte Innenstadt von Tübingen und musste 4 Mal bewältigt werden. Steffi die derzeit über eine überragende Laufform verfügt, drückte trotz klarer Führung weiter aufs Tempo und lief bereits nach 38.08 Min ins Ziel vor zahlreichen Zuschauern auf der Eberhardsbrücke ein. Mit ihrer Gesamtzeit von 2.08.56 Std. wurde sie Gesamt-10. und musste lediglich 9 Männern den Vortritt lassen. Die Frauenwertung gewann sie mit 11 Minuten Vorsprung.

Von unserer Startgemeinschaft mit der TSG Reutlingen waren u. a. Max Dapp und Patrick Ziegelmüller (beide TSG Reutlingen) am Start. Max Dapp gelang es trotz eines schweren Radsturzes, der ihn nach dem Rennen zum Besuch eines Krankenhauses zwang, einen überragenden 5. Gesamtrang mit einer Gesamtzeit von 2.05.26 Std herauszulaufen. Ohne den Radsturz wäre er auf jeden Fall in den Top 3 gelandet. Patrick Ziegelmüller erreichte mit einer Zeit von 2.12.55 Std. den 17. Gesamtrang.

Vom VfL Pfullingen war auch Dr. Joachim Sabieraj am Start. Er benötigte 2.50.55 Std und belegte den 248. Gesamtrang.

Beim mittäglichen Bundesligarennen der Herren über die Sprintdistanz war mit Maximilian Hils auch ein ganzer junger Athlet unserer Abteilung zum ersten Mal für das Bundesligateam aus Münster am Start. Nach gutem Schwimmen musste er beim Radfahren und Laufen noch die Stärke der meist älteren Konkurrenten anerkennen. Mit großem Kampfgeist ausgestattet kämpfte er sich bei Rekordtemperaturen ins Ziel und belegte am Ende den 70. Platz.

Bericht von Hartmut Preusch

Deutsche Meisterschaften der Elite in Düsseldorf am 01.07.2018

In Düsseldorf fanden im Rahmen des zweiten Rennens der 1. Triathlon Bundesliga die Deutschen Meisterschaften der U23 statt.

Beim Schwimmen im Düsseldorfer Medienhafen hatte ich den perfekten Startplatz, um mich aus fast allen Positionskämpfen heraushalten zu können. Nach 800 Metern schwimmen kam ich auf Platz 31 aus dem Wasser, nur 5 Sekunden hinter dem Olympiavierten von Rio, dem Südafrikaner Richard Murray. Es war somit das beste Schwimmen meiner Karriere!

Zusammen mit einer 15-köpfigen Verfolgergruppe jagten wir dann durch den 20 Kilometer langen Stadtkurs die aus 9 Mann bestehende Ausreißergruppe nach dem Schwimmen, die wir allerdings nach 10 Kilometern eingeholt hatten. Ich konnte mich entgegen aller Erwartungen in der Führungsgruppe halten und sogar einige Führungsmeter in der Bundesliga fahren. Letztendlich wechselte ich nach dem extrem anspruchsvollen Radfahren auf Platz 20 liegend zum abschließenden 5 Kilometer Lauf.

Da wir auf die Verfolger nun 45 Sekunden herausgefahren hatten, konnte ich meine gute Platzierung fast halten, musste nur noch ein paar sehr starke Läufer an mir vorbeiziehen lassen. Somit konnte ich mich im Ziel über den 27. Platz im Bundesligarennen freuen, sowie über Platz 10 in der U23 Deutschen Meisterschaft, die während des Rennens ausgetragen wurden. Am Start in Düsseldorf waren rund 85 Triathleten, die aus der ganzen Welt anreisten, um in Düsseldorf zu starten.

Weiter geht meine Saison mit den nächsten Bundesligarennen und meiner ersten Mitteldistanz in Malterdingen Mitte August.

 

Starke Leistungen bei Alb-Gold Triathlonliga am 24.06.2018

In Erbach bei Ulm fand ein weiterer Triathlon über die Olympische Distanz im Rahmen der Serienwertung für die Alb-Gold-Triathlonliga statt.

Ganz stark trumpfte dabei unser für das WMF BKK-Team AST Süssen startende VfL-Mitglied Michael Haas auf. In der 1. Baden-Württembergliga belegte er in der Einzelwertung den 3. Rang und mit seiner Mannschaft gewann er die Teamwertung. Mit dieser guten Form kann er zuversichtlich nächste Woche nach Düsseldorf reisen, wo er für Süssen in der 1. Bundesliga am Start sein wird. In diesem Rennen wird auch der Deutsche Meister über die Sprintdistanz ermittelt.

 

In der Landesliga Süd hieß es für die Startgemeinschaft TSG Reutlingen / VfL Pfullingen den 1. Platz in der Landesliga Süd zu behaupten. Verstärkt wurde das Männer-Team dieses Mal durch Stefanie Kuhnert. Mit sehr guten Leistungen gelang es den vier Startern an diesem Tag den 3. Gesamtrang zu erreichen. Damit konnte die Tabellenführung verteidigt werden und man hat jetzt die Möglichkeit in einem Relegationswettbewerb in die 1. Baden-Württembergliga aufzusteigen.

Einzelergebnisse der vier Starter unter 55 Teilnehmern:
Max Dapp        TSG    6. Platz    2.08.01 Std.
Paul Gekeler        VfL    8. Platz    2.08.58 Std
Stefanie Kuhnert     VfL    11. Platz    2.09.36 Std.
Patrick Ziegelmüller     TSG    19. Platz    2.14.55 Std.

 

Steffi ist Deutsche Meisterin !

Deutsche Triathlon-Meisterschaften über die Mitteldistanz in Ingolstadt/Donau

Am gestrigen Sonntag fanden am Baggersee von Ingolstadt die Dt. Meisterschaften über die Mitteldistanz (1,9 Km Schwimmen / 84 Km Radfahren und 20,4 KM Laufen) statt.

Bei schwülheißen Temperaturen hatten die zahlreichen Athleten Schwerstarbeit zu verrichten. Umso erfreulicher waren die Ergebnisse.

Das Aushängeschild des VfL Pfullingen Stefanie Kuhnert stand ebenfalls hinter der Startlinie zusammen mit weiteren 86 Athletinnen. Vom Start weg übernahm Steffi als herausragende Schwimmerin die Spitze und stieg bereits nach 27.53 min aus dem See. nach einem schnellen Wechsel hatte sie auf ihre stärkste Konkurrentin Julia Ermer aus Offenbach, der amtierenden Altersklassenweltmeisterin W 35 auf Hawaii, rd. 3.34 min Vorsprung. Allerdings wollte es an diesem Tag für Steffi auf der hügeligen Radstrecke nicht so recht rollen. Die leichtgewichtige Athletin aus Pfullingen liebt eher die bergigen Radkurse, während ihre Konkurrentin Ermer dieser Kurs wohl mehr lag. Auf jeden Fall hatte Steffi nach dem Radfahren mit einer Zeit von 2.24.44 Std auf einmal einen Rückstand von über 3 min auf Julia Ermer. Trotz des Rückstandes bei diesen extremen Temperaturen war für Steffi das Rennen noch nicht gelaufen. Mit einer wahren Energieleistung machte sie Meter für Meter gut und die angereisten Pfullinger Schlachtenbummler hatten immer noch die leise Hoffnung, dass Steffi den Rückstand noch aufholen kann. In einem mitreisenden Finish gaben beiden Athletinnen alles und am Ziel hatte Julia Ermer lediglich noch 6 sec. Vorsprung auf die Pfullingerin und wurde damit Deutsche Altersklassenmeisterin. Für Stefanie Kuhnert die mit überragender Laufbestzeit von 1.23.53 Std. (Gesamtzeit: 4.19.13 Std) ins Ziel kam, sprang damit ein sehr guter 2. Platz in der Gesamtwertung heraus (1. AK 25). Die Siegerzeit von Julia Ermer betrug 4.19.07 Std. Den 3. Gesamtrang belegte Rita Westermann vom Krefelder Kanu Klub mit einer Zeit von 4.20.59 Std.

Stefanie Kuhnert war mit ihrem Ergebnis voll zufrieden. Mit Blick auf ihren angestrebten Saisonhöhepunkt dem Ironman 70.3 in Rügen im September wird sie verstärkt noch an ihrer Radperformance arbeiten um sich dort dann hoffentlich noch stärker zu präsentieren.

Von unserem Nachbarverein und  unserer Start- und Trainingsgemeinschaft der TSG Reutlingen waren weitere Starter gut platziert.

Der Altmeister Mathias Klumpp belegte in der Altersklasse 50 mit einer Zeit von 4.13.24 Std. den hervorragenden 2. Platz. Gesamtwertung: Platz 41 bei 360 Startern. 
Patrick Ziegelmüller (TSG Reutlingen) Gesamt: 99. AK 25: Platz 20  Zeit: 4.27.54 Std.
Christoph Klumpp (TSG Reutlingen) Gesamt 227. AK 50: Platz 34  Zeit: 4.57.14 Std

und Christina Klumpp (TSG Reutlingen) Gesamt weiblich: 59. AK 45: Platz 4  Zeit: 5.27.11 Std.

Bericht von Hartmut Preusch

 

Landesliga Süd, Teamwettkampf in Rheinfelden am 06.05.2018

                            Triathleten aus  Reutlingen und Pfullingen auf dem obersten Treppchen


Auch beim zweiten Wettkampf der ALBGold Triathlonliga am 6.05.18 in Rheinfelden haben die Triathleten aus der Region mit einem überragenden Ergebnis aufhorchen lassen.

 

Beim zweiten Event in Rheinfelden galt es einen Teamwettkampf zu absolvieren, 4 Athleten starten gleichzeitig auf die 700m Schwimmstrecke, dann ging es gemeinsam auf die 22km lange wellige Radstrecke bevor zum Abschluss noch 5km zu laufen waren. Im Ziel wurden die Zeiten der 3 besten Athleten in die Wertung genommen.


In der Landesliga Süd war die Mannschaft der Startgemeinschaft Tri-Team Reutlingen/Pfullingen auch in Rheinfelden nicht zuschlagen. In der Zeit von 1:07:34 gewann die Mannschaft mit Max Dapp(TSG), Paul Gekeler (VFL), Patrick Ziegelmüller (TSG) und Tobi Haas (VFL) mit 8 sec. Vorsprung vor dem Team von Tria Schramberg.

 

Auch in der Mastersliga Süd landete die TSG Reutlingen auf dem obersten Podestplatz. In der Besetzung Matthias Klumpp, Wolfgang Jaudas, Christoph Klumpp und Evangelos Tzakis erreichte die TSG in der Zeit von 1:16:52 den ersten Platz klar vor dem Team von Post-SV Tübingen.


Am 24.06. steht der dritte Wettkampf in Erbach an. Dann geht es für die Startgemeinschaft Reutlingen/Pfullingen um die Qualifikation für die Zwischenrunde für die erste BaWü Liga.

 

Bericht von Christoph Klumpp

 

Landesliga und Nachwuchscup in Neckarsulm am 22.04.2018

                              Erfolgreicher Saisonstart der Triathleten in Neckarsulm


Einen tollen Triathlontag feierten am letzten Sonntag die Ligastarter und Nachwuchsathleten
beim ersten Wettkampf der Albgold Triathlonliga in Neckarsulm.


Mit einem Paukenschlag startete die erste Mannschaft der neu gegründeten Startgemeinschaft
der TSG Reutlingen/VFL Pfullingen in die Saison. In der Besetzung Max Dapp (TSG), Paul
Gekeler (VFL), Patrick Ziegelmüller (TSG) und Lukas Herdtner (VFL) konnten sich die 4
Jungs in der Landesliga Süd unter 13 Teams mit Platz 1 ganz oben auf dem Treppchen
positionieren. Für die 800m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen benötigte Max
Dapp 1:07:40 Std und sicherte sich somit Platz 1 in der Einzelwertung, Paul Gekeler erreichte
in 1:11:22 Std Platz 11, Platz 21 ging an Patrick Ziegelmüller und Lukas Herdtner rundete mit
Platz 29 das tolle Mannschaftsergebnis ab.


In der Masterliga Süd (ab 40 Jahre) erreichte das Team der TSG Reutlingen mit Stefan Heusel,

Jens Maschmann, Wolfgang Jaudas und Roland Schmandt einen hervorragenden zweiten Platz.


Beim Wettkampf des Racepedia-Cup Triathlon Nachwuchs erreichten die Schüler und
Jugendlichen der Trainingsgemeinschaft TSG Reutlingen/VFL Pfullingen wieder tolle Ergebnisse.


Im Wettbewerb der Schüler (innen) B ergatterte sich Milena Hils (VFL) einen hervorragenden
2. Platz. Marco Löffler (TSG) wurde Vierter bei den Jungs und verfehlte nur knapp das Podest.


Bei den Schüler (innen) A konnte sich Eva Gekeler (VFL) mit  Platz 11 im Vorderfeld platzieren.

Mika Hils (VFL) kam bei den Jungs auf Platz 18.


In der Klasse Jugend B belegte Amelie Banke (TSG) Platz10. Nik Lamparter (TSG) erreichte
Platz 24 bei den Jungs. Bei den Mädchen der Jugend A erreichte Vivika Pfister Platz 14.


In der Juniorenklasse kam Maurice Ehinlanwo auf Platz 3 und Tobias Haas (beide VFL
Pfullingen) auf Platz 6.

Bericht von Christopher Klumpp

 

Deutsche Meisterschaften Mitteldistanz beim Allgäu Triathlon

Bettina holt DM Titel im Mitteldistanz-Triathlon !


Am Sonntag den 20. August fanden in Immenstadt die Deutschen Meisterschaften über die Triathlon Mitteldistanz statt.


Am frühen Morgen war bei 10 Grad Außen-temperatur die Auftaktdisziplin, 2 km Schwimmen im 20 Grad warmen Großen Alpsee ein guter Einstieg für den langen Tag. Nach 34:42 min lag Bettina fast gleichauf mit ihrer größten Konkurrentin, Claudia Hille aus Aschaffenburg.

Auf den zwei Runden der 84 km langen Radstrecke mit über 1000 Höhenmetern konnte sie sich zu Beginn der 2. Runde absetzen und knapp 5 Minuten Vorsprung erarbeiten. Beim abschließenden Halbmarathon galt es diesen Vorsprung zu halten, da ihre Verfolgerin als exzellente Läuferin gilt. Auch hier war die Strecke sehr profiliert und mit Steigungen bis zu 20%  gespickt. Bettina konnte auch hier gegenhalten und lief nach 5:14:10 mit über 4 Minuten Vorsprung ins Ziel.

 

 

Cross-Triathlon Europameisterschaften in Rumänien 30.07.2017

Bettina ist Europameisterin im Cross-Triathlon !

 

In Targu Mures/Rumänien gewinnt Bettina die Gesamtwertung der Amateurinnen. Nach 1 km Schwimmen stieg sie als 6. des Frauenfeldes auf das Mountainbike. Bereits auf den ersten Kilometern der 24 km langen Radstrecke durch die Wälder Transilvaniens konnte sie sich bis auf Rang 4 nach vorne arbeiten.

 

Durch einen technischen Defekt zurückgeworfen, schaffte sie es trotzdem sich auf dem MTB auf der bergigen Strecke bis auf Rang 2 nach vorne zu arbeiten. Den 4 minütigen Rückstand auf die bis dahin Führende pulverisierte sie mit der schnellsten Laufzeit des Tages über 6 km Crosslauf und lief mit 2 Minuten Vorsprung ins Ziel.

 

Michael Haas wurde von der Deutschen Triathlon Union für Eliterennen der U23 nominiert.

Nach dem Schwimmen noch auf Rang 2 liegend musste er sich auf der selektiven Radstrecke den MTB-Spezialisten geschlagen geben und fiel bis auf Rang 8 zurück.

Mit der zweitschnellsten Laufzeit konnte er sich wieder um         2 Plätze verbessern und finishte als jüngster Teilnehmer auf Position 6.

Europameisterschaften Kurzdistanz in Kitzbühel am 18.Juni 2017

Michael Haas ist Triathlon Europameister !


Sensationeller Erfolg für den jungen Triathleten aus Pfullingen.

 

Bei den Triathlon- Europameisterschaften über die Olympische Distanz in Kitzbühel (AUT) siegte Michael Haas vom VfL Pfullingen bei seinem ersten Start über die Olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen in der Altersklasse 20-24.

 

Besonders beeindruckend war dabei auch der 3. Gesamtplatz von über 500 Athleten aus über 40 Nationen.

Bereits als Zweitbester meisterte Michael die 1500m Schwimmstrecke im Kitzbüheler Schwarzsee in 17.32 min um dann die 42km lange Radstrecke mit 600 Höhenmetern in Angriff zu nehmen. Auch dort fuhr er ein kontrolliertes Rennen in 1.07.22 h  um wiederum unter den ersten drei vom Rad zu steigen. Nun folgte Michaels Paradedisziplin, das Laufen, in dem er sich einen Vorsprung von 1.30 min auf seinen stärksten Verfolger erarbeitet.

Mit der Gesamtzeit von 2.03.28 h erkämpfte er sich den Sieg vor Tautvydas Kopustas (Litauen) und Brett Halliwell (GBR).

 

Auch Bettina Haas gelang völlig unerwartet der Sprung auf das Podest.

 

In der Altersklasse 50-54 musste sie sich nur der Olympiasiegerin von 2000 in Sydney, Brigitte McMahon (SUI) und Sheila Jansen (GBR) geschlagen geben. Nach Platz 8 beim Schwimmen gelangte sie in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Radfahren, auf schon auf den dritten Platz. Mit einem zügigen Lauf über die 10 km lange Laufstrecke, wiederum mit einigen Höhenmetern gespickt, sicherte sie diese Position bis ins Ziel.


In knapp zwei Monaten starten Michael und Bettina bei den Europameisterschaften im Cross-Triathlon in Rumänien, Michael wurde hierfür von der Deutschen Triathlon Union für das Elite-Rennen nominiert.

 

 

Nikolauslauf - Halbmarathon Tübingen

Michi hat eine eindrucksviolle Prämiere auf der Halbmarathon-Strecke abgeliefert.

Gesamtplatz 10 und mit 7 min Vorsprung auch Sieg bei den Junioren in 1.17.20 Stunden!

Ohne besondere Vorbereitung musste er sich aber ab Kilometer 17 richtig quälen.

 

Gerhard Baasch lief in 1.33.30 Stunden über die Ziellinie

und

Sonja Schmidtke war mit 1.45.06 Stunden bei frostigen Temperaturen auch sehr zufrieden.

 

 

 

 

Triathletin des Jahres 2016 - Steffi

Im Oktober erreichte mich die Nachricht, dass ich zur Triathletin des Jahres 2016 des Landesverbandes Baden-Württemberg gewählt wurde. Für mich war klar, dass ich an dieser Ehrung in Uhingen am 20.11.2016 teilnehmen werde. Hier wurden die erfolgreichsten Triathleten aus Baden Württemberg geehrt – und dazu gehörte auch ich :) Es war eine schöne, kurzweilige Veranstaltung und ich war stolz ein Teil davon gewesen zu sein. Das war sozusagen das I-Tüpfelchen meiner unvergesslichsten Saison, die gleichzeitig auch meine bisher erfolgreichste war.
Das Jahr fing an mit der Alb-Gold-Laufserie, bei der ich Frauen-Gesamtsiegerin über die 10km-Wertung wurde. Es war für mich eine tolle Erfahrung dort vorne mitmischen zu können! Meinen ersten Triathlon der Saison in Steinheim gewann ich mit über 18min Vorsprung. Das war ein super Auftakt und ich habe damit Selbstvertrauen getankt für das weitere, anstehende Training. Danach stand die 70.3-Mitteldistanz im Kraichgau an. Aufgrund des stark besetzten Teilnehmerfelds war die Aufregung groß. Unter den vielen namhaften Profi-Triathletinnen, erkämpfte ich mir den vierten Gesamtplatz. Somit habe ich die Amateurwertung mit einer Zeit von 4:34:12h für mich entschieden. Ein großer Erfolg für mich, da ich als Maschinenbautechnikerin bei Wafios in Vollzeit arbeite.
Danach folgte ein Triathlon über die Olympische Distanz in Schömberg um noch ein bisschen Wettkampfhärte zu tanken. Kurze Zeit später folgte mein Saisonhöhepunkt: der Ironman Zürich. Was für ein Tag! Tolles Wetter und eine klasse Tagesform! Nach täglichem, harten Training vor und nach der Arbeit erreichte ich dieses sensationelle Ergebnis. Es wurde der 1. Platz in meiner AK. Zudem kam ich als allererste Amateur-Triathletin ins Ziel. In der Profiwertung der Damen hätte das den 10. Platz bedeutet. Erst im Ziel wurde mir bewusst, dass ich somit die Hawaii-Quali in der Tasche hatte. Jetzt hieß es weiter trainieren. Manchmal fiel es mir sehr schwer mich zu motivieren, da die Saison bereits lang war und noch viele lange, harte Trainingseinheiten bevorstanden. Doch ich  - bzw. eher Sigi und ich - hatten ein Ziel: finishen beim härtesten Triathlon der Welt, dem Ironman World Championship auf Hawaii.  Der Ironman Hawaii ist für jeden Triathleten das Größte. Jeder möchte dort einmal an der Startlinie stehen und ich durfte das erleben. Das Gefühl war unbeschreiblich schön, man sagt nicht umsonst „Mythos Hawaii“. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 09:59:44h. Das bedeutete den 4. Platz aller Amateurfrauen, die an diesem Tag an den Start gingen sowie den Vize-Weltmeistertitel in meiner AK. Auf meine Leistung bin ich sehr stolz.
Ganz ohne Sport kann ich nicht, daher trainiere ich in den nächsten Wochen nach Lust und Laune und werde sehen, wohin die Reise geht. Zurzeit genieße noch ein bisschen meine Erfolge.
In diesem Sinne: Kette rechts.
Eure Steffi

Steffi AK-Vize beim Ironman Hawaii

Unter den 2315 Finishern aus 112 Nationen, die am vergangenen Samstag beim Ironman Hawaii ins Rennen gingen, war mit Stefanie Kuhnert vom VfL Pfullingen der Triathlonsport unserer Region nach vier Jahren Abstinenz erstmals wieder vertreten. Am Samstag, um 7 Uhr Ortszeit, stand die bei der Firma Wafios als Technikerin in Vollzeit arbeitende Amateurin reinsten Wassers am Start ihres erst zweiten Triathlon-Wettkampfes auf der Langdistanz. Die Qualifikation dafür hatte sich die amtierende Amateur-Weltmeisterin auf der Mitteldistanz (70.3) bei ihrem ersten Langdistanz-Triathlon, Ende Juni beim Ironman Schweiz in Zürich, erkämpft. Da landete sie auf Platz zehn.

Auf Hawaii erwartete die sympathische Ausdauerathletin höchsten Respekt Einflößendes: 3,86 Kilometer Schwimmen mit ordentlich Wellengang im offenen Meer, 180,2 Kilometer Radfahren gegen tückische Ho`o-Munusko-Seitenwinde und erdrückender Luftfeuchtigkeit entlang Lavafeldern und abschließendes 42,195 Kilometer Laufen – bei fast unerträglicher Hitze von bis zu 45 Grad. Der Ausdauer-Klassiker im Urlaubsparadies sollte die Teilnehmer an ihre physischen und psychischen Grenzen treiben. So auch den 35-jährigen gebürtigen Kölner, Jan Frodeno, der als überragender Sieger und damit Weltmeister 2016 auf der Triathlon-Langdistanz, im Ziel auf dem Ali`i Drive mit schmerzverzerrtem Gesicht und dennoch überglücklich sagte: ,,Ich habe so gelitten, es war die Hölle“. Vor ihrem Start beim härtesten Langdistanz-Rennen der Welt, in Kona, hatte die Pfullinger Altersklassen-Triathletin verkündet: ,,Mein oberstes Ziel ist es, ins Ziel zu kommen“. Für die Echaztälerin begann der Wettkampftag mit dem Klingeln des Weckers um 3 Uhr, um 4:45 Uhr war Bodymarking angesagt, dann letzte Vorbereitungen und hin zu dem um 7 Uhr erfolgten Schwimmstart.

Mit den Worten ,,natürlich möchte bei der Weltmeisterschaft jeder ganz vorne stehen, da muss man dann schon ein bisschen die Ellbogen ausfahren“, gibt das Energiebündel im Nachhinein Einblick in ihre Gedanken, Sekunden vor dem Start. Als bekannt sehr gute Schwimmerin kam sie ,,sehr gut weg, ich geriet in keine Schlägerei, fand gleich Anschluss und konnte das Tempo gut mithalten“. Mit der Folge, dass sie schon nach 55:39 Minuten als hervorragende 19. der weiblichen Gesamtwertung und Zweite ihrer Altersklasse F 25-29 aus der 25 Grad warmen Südsee stürmte. Dank ihres bekannt sehr forschen Wechsels startete sie als Erste ihrer Altersklasse auf die Radstrecke. ,,Das Radfahren war von Windböen geprägt. Ich habe schnell in einen gleichmäßigen Tritt gefunden und konnte mein Tempo auch fast bis zum Ende durchfahren. Auf den letzten 20 Kilometern bließ der Wind dann so stark, dass ich mir das Laufen herbeigesehnt habe“. Den mit auf den Weg gegebenen Ratschlag ihrer Trainerin und Trainingsprtnerin, der Pfullingerin Sigrid Preusch, befolgte sie konsequent: ,,Ich habe meinen Körper, auch an jeder Verpflegungsstelle, gekühlt, denn die Hitze hier auf Big Island war einfach unbarmherzig“. Die 180,2 Kilometer in 5:29:31 Stunden bewältigt, gelang es ,,Steffi“ sich beim abschließenden Marathonlauf nochmal voll auf sich zu konzentrieren und ihr Tempo bis hin zum heiß ersehnten Ziel durchlaufen. Da wurde für sie die total beeindruckende Laufzeit von 3:29:41 Stunden registriert und damit die überragende Gesamtzeit von 9:59:44 Stunden. Die bei zehn Stunden liegende magische Marke für Amateur-Athleten, hatte die amtierende Reutlinger Sportlerin des Jahres mit ungeheurer Willenskraft geknackt und somit ihren persönlichen Traum erfüllt. Damit glänzte sie auf Rang 30 bei den Frauen und war damit Viertbeste unter den 51 angetretenen deutschen Athletinnen. ,,Der Zieleinlauf war gigantisch und ich war überglücklich, so gut gefinisht zu haben. Jetzt heißt es Beine hochlegen und die Siegerehrung in vollen Zügen genießen“, berichtete uns Stefanie Kuhnert, noch bevor sie als sensationelle Vize-Weltmeisterin ihrer Altersklasse geehrt und gefeiert wurde.Ihr ,,ganz großer Dank“ ging an Sigrid Preusch sowie an ihre in Hawaii anwesende  Familie und ihren Freund. ,,Ich bin sehr stolz und genieße noch die restliche Zeit auf dieser tollen Insel“. Verdient hat sie es nach ihrem grandiosen Hawaii-Debüt – und wie!

 

Bericht von Dietmar Czapalla

 

XTERRA Crosstriathlon in Zittau/Sachen

Am 20. August sind Bettina und Michael wieder in Zittau/Lausitz beim XTERRA Cross-Triathlon gestartet.

 

Für Michael war es nach einem kapitalen Durchschlag auf der spektakulären MTB Strecke allerdings bald vorbei - DNF- zum allerersten Mal.

 

Bettina hat sich dieses Jahr für die kürzere Strecke mit 750m Schwimmen, 26km MTB und 6km Crosslauf entschieden. Nach Rang 9 beim schwimmen konnte sie sich auf der Radstrecke schon auf den 4. Platz vorarbeiten und mit der zweitschnellsten Laufzeit gelang dann noch der Sprung auf den 3. Gesamtrang und der unangefochtene Sieg in ihrer Altersklasse.

 

 

Stefanie Kuhnert holt sich das Ticket für den Ironman Hawaii 2016

Stefanie Kuhnert, amtierende Ironmanweltmeisterin auf der Mitteldistanz, stand gestern erstmals in Zürich beim Ironman Schweiz über die Langdistanz am Start.

Als gewohnt schnelle Schwimmerin legte sie die Distanz über 3,8 KM Schwimmen als insgesamt Viertschnellste in 55.24 Min zurück.

Auf dem Rad über die 180 KM durch das Hinterland von Zürich war Steffi ebenfalls in der 1. von 2 Radrunden über je 90 Km sehr schnell unterwegs, musste aber auf der 2. Runde etwas Tempo rausnehmen um nicht zu sehr geschwächt den Marathon in Angriff zu nehmen. Spektakulär war die Atmosphäre am "Hard-Break-Hill" in Kilchberg. Dort standen die Zuschauer dichtgedrängt und ließen für die Triathleten nur eine schmale Gasse zum Hochfahren. Es herrschte dort absolutes Tour de France Feeling. Die 180 KM Radfahren absolvierte Steffi in 5.22.27 Std.

Beim Marathon waren 4 Runden am Zürichsee entlang und durch die Züricher Altstadt zu laufen. Beim Start zum Marathon zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, nämlich mit sehr viel Sonnenschein. In dieser Disziplin und bei hohen Temperaturen musste Steffi nochmals alles geben, es war im übrigen ihr erster Marathon, um die 42,2 KM in 3.28.40 Std. zu finishen. Beim Zieleinlauf nach 9.50.43 Std. war Stefanie Kuhnert hervorragende Gesamtzehnte. Sie gewann nicht nur ihre Altersklasse 25 – 29 Jahre, sondern war auch schnellste Amateurin. Damit hat sich Stefanie das so begehrte Startticket für den legendären Ironman auf Hawaii am 08. Oktober 2016 in Kona erkämpft.

Gewonnen wurde der Ironman Schweiz von der alles überragenden Hawaiisiegerin 2015, Daniela Ryf aus der Schweiz, vor der 2. Schweizerin Emma Bilham und der Österreicherin Herlbauer. Ryf hat damit innerhalb 7 Tagen, die Rennen in Roth und Zürich über die Langdistanz gewonnen.

 

Ermstal-Marathon 10. Juli 2016

Was machen die Trainer wenn Sie nicht mit dem Triathlon-Nachwuchs unterwegs sind?
Sie können es nicht lassen und starten als Team beim 10 km Lauf im Rahmen des Ermstal-Marathons. Über 1000 Teilnehmer und mit dabei für das Aktive Running Team waren Matthias, Christoph und Christina Klumpp, Lisa Franzmann und Bettina Haas. Dass bei hochsommerlicher Hitze auch die „Alten“ noch ganz zackig unterwegs waren zeigen das Bild mit den ziemlich geschafften Läufern und die Platzierungen.


Gesamtzweite bei den Frauen und Platz 1 (AK 50) für Bettina, Lisa 1. (AK 40), Christina 3. (AK 45), Matze 4. (AK45) und Christoph 6. (AK 50).
Beim nächsten Mal würden wir aber gerne auch schwimmen und radfahren!

Michael Haas beim Junioren-Europacup in Kitzbühel/Österreich

Am 18. und 19. Juli 2016

fand der Junior European Cup in Kitzbühel statt. Der Wettkampf erstreckte sich über das komplette Wochenende, da die ETU ein zuschauerfreundlicheres Format testen wollte.

 

Dieses Format sieht folgendermaßen aus:

Samstags gibt es den sogenannten Time Trial, also 500 m Schwimmen, 13 km Radfahren und 3 km Laufen. Es wird im 15 Sekunden Zeitabstand gestartet. Das bedeutet, dass ein Windschattenverbot auf dem Rad besteht. Dies hatte bei diesem Rennen zur Folge, dass der Time Trial Wettkampf sehr Radlastig wurde, da man dort am meisten Zeit verlieren bzw. gutmachen kann.

Die besten 30 kommen ins Finale.

 

Das Finale ist dann ein reiner Sprintwettkampf. Nach 250 m Schwimmen, 9 km Rad und 2 km Laufen ist das Rennen schon vorbei. In so einem kurzen Rennen geht es logischerweise sehr hektisch zu- vor allem in der Radgruppe wird um jeden Zentimeter Platz gekämpft.
Den Time Trial überstand ich gut. Ich fand schon beim Schwimmen im 20 Grad warmen Schwarzsee mein Tempo, überholte ein paar Jungs auf dem bergigen und recht kurvigen Radkurs und hielt den Briten Will Crudginton beim Lauf in Sichtweite. Ich wusste dass er schnell war, er hatte mich beim Radfahren überholt. Als solider 18. qualifizierte ich mich fürs Finale. Die nächste gute Nachricht war, dass sich alle Deutschen Startet fürs Finale qualifiziert hatten.
Am Finaltag war das Wetter – wie das ganze Wochenende – kacke. Es regnete eigentlich ununterbrochen. Der See war auf 19,2 Grad abgekühlt, was bedeutete, dass Neoprenanzüge erlaubt waren. Allerdings hab ich es nicht eingesehen, für 250 m Schwimmen einen Neo anzuziehen. So wie ich dachten noch ungefähr 5 andere wirkliche Männer unter den letzten 30, dass sich ein Neo hier nicht lohnt ;-). Ich kam dann als glorreicher Letzter in die Wechselzone, mit dem schnelleren Wechsel aufs Rad fand ich gleich den Anschluss zur vorerst zweiten Radgruppe. Ich wusste aber, dass nur vorne die Entscheidung fällt, also attackierte ich gleich am ersten Berg, sobald ich in den Radschuhen war. Ich erwischte so den Anschluss an die erste Gruppe, was aber nicht viel half, denn die Strecke war eben sehr kurvig, was die Gruppe immer weiter auseinander zog. Ich fuhr also die Wendepunkte mit vollem Risiko, um mich an die Spitze quasi heranzubremsen und die engste Linie die möglich war zu fahren. Mit der vierten Radzeit stieg ich dann in der ersten Gruppe von ungefähr 20 Leuten vom Rad, hatte durch meine kalten Finger aber Probleme beim zweiten Wechsel und zuviele Körner hab ich beim Rad auch verschossen :-D. Die Folge war der 20.Platz im Ziel und die 23. Laufzeit, trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis nach einem langen Wochenende.

Eine Erkenntnis bleibt aber: Ich bin und ich war noch nie ein Sprinter.

VFL-ler im Fernsehen!

Sie sehen hier einen Beitrag über den "Mey-Generalbau City Triathlon" von RTF.1, dem Fernsehen für die Region Neckar-Alb.